Goodbye, o2
Nach mehr als fünfeinhalb Jahren trennen sich die Wege von mir und o2 Germany in wenigen Tagen. Der Mobilfunkanbieter hat in der letzten Zeit für mich immer mehr an Attraktivität und Wettbewerbsvorteil gegenüber seiner Konkurrenz verloren, sodass ich mich nun für das Netz von T-Mobile entschieden habe. Hier einige Gründe in chronologischer Reihenfolge:
- Das sog. National Roaming wurde seit dem letzten Jahr sukzessiv abgeschaltet, womit man in manchen Gegenden Deutschlands oder auch in Gebäuden nicht mehr unbedingt Empfang hat.
- Trotz gegenteiliger Behauptungen von o2 wird das UMTS nicht so schnell ausgebaut wie ich mir das wünschen würde. Wer unterwegs surfen will, ist bei der Konkurrenz in den D-Netzen deutlich besser aufgehoben.
- Aus 2. folgert: T-Mobile hat immer noch mit Abstand das beste Netz (siehe hier [PDF]).
- Die Homezone ist nicht mehr das “Killer-Argument” für o2. Die anderen Mobilfunkbetreiber haben mittlerweile gleichgezogen und bieten ähnliche Produkte an.
- Der Preisvorteil, der im Jahr 2003 noch enorm war, ist mittlerweile stark dahingeschmolzen. Zwar war o2 einer der ersten Verfechter von Flatrates, doch diese sind bei anderen Betreibern mittlerweile zu denselben Konditionen zu kriegen.
- Als altgedienter Kunde mit doch überdurchschnittlichen Umsätzen könnte man meinen, seine schriftlichen Anfragen würden irgendwann beantwortet. In meinem Fall leider nicht.
- o2 bietet nach wie vor keine kostenlosen Konferenzschaltungen und schränkt seit einiger Zeit sogar den Zugang zu Calling-Card-Einwahlen, Sprach-Chats sowie dem neuen Dienst “Phonecaster” ein.
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