View the vancouver2010.com medals’ table
Quelle:
“Location based services” oder ortsbezogene Dienste werden für die Anbieter einschlägiger Software immer interessanter, seitdem mehr und mehr Handys über GPS-Empfänger verfügen.
Mit einer Anwendung für das iPhone von Apple zeigt die Deutsche Post, wie man seine eigenen Produkte noch besser vermarkten kann. Die Software, welche kostenlos über den sog. Appstore geladen werden kann, bietet zahlreiche praktische Anwendungsmöglichkeiten. Die besten sind meines Erachtens:
Eine ähnliche Anwendung gibt es übrigens auch für Sparkassenkunden, die z.B. Geldautomaten und Filialen in der Umgebung “aufspürt”.
Nach ersten Spekulationen des Technologie-Blogs TechCrunch zu Beginn des Monats scheinen sich die Anzeichen zu verdichten, dass viele exklusive Vermarktungsverträge zwischen Mobilfunkanbietern und dem iPhone-Hersteller Apple Ende des Jahres 2009 enden könnten. So berichtet das Manager-Magazin, in mehreren Ländern (darunter auch Deutschland und Großbritannien) liefen die Exklusivpartnerschaften aus.
Nach dem ersten iPhone, das im Jahre 2007 auf den Markt kam, scheint es nun, dass das Unternehmen aus Cupertino nun einen breiteren Kundenkreis erschließen will. Genau dieser Preisverfall bei den beliebten Geräten dürfte mit dem Ende der Exklusivität eintreten. Wer momentan mit dem Gedanken spielt, sich ein iPhone zuzulegen, sollte evtl. noch bis Januar Geduld haben.
Nachtrag: Laut dem Pressesprecher von T-Mobile sei die Partnerschaft langfristig ausgelegt und das iPhone auch über das Jahresende hinaus exklusive bei T-Mobile zu erhalten.
Foto:
by William Hook
Denkt man zurück an 2007, wird einem sicherlich gleich wieder der große Wirbel um die Plattform “Second Life” bewusst. Vielen Unternehmen, Privatpersonen und auch Behörden auf der ganzen Welt erschien die virtuelle zweite Welt einer Revolution im Netz gleichzukommen. Blickt man nun auf diese, stellt man zuerst fest, dass sich der Rummel zusehens verflüchtigt hat. Eine mögliche Erklärung hierfür wäre, dass der Siegeszug von Second Life in eine Zeit fiel, in der es an anderen Trends mangelte, sodass die Software schier als Neuerfindung des Rades verkauft werden konnte. Beobachtet man die derzeitige Medienlandschaft, dominiert im Bereich der Internettechnologien momentan eindeutig Twitter die Meldungen. Wurde Second Life also schlichtweg aus der Aufmerksamkeitsspanne der Netzgemeinde verdrängt?
Mein persönlicher, quasi integrativer Erklärungsansatz ist, dass beide obigen Gründe für die Verdrängung von Second Life verantwortlich sind. Vor allem ist die Idee an sich für meine Begriffe nicht besonders innovativ und Second Life wurde (wie viele andere Produkte) einfach nur hochgejubelt. Logischerweise sprangen seinerzeit massenweise Menschen auf diesen Zug auf, um ja zu den “Trendsettern” zu gehören. Allmählich scheint sich aber die Erkenntnis durchzusetzen, dass man lieber in einem “First Life” leben möchte, das sich mit sozialen Netzwerken wie Facebook, Xing, LinkedIn & Co. einfach besser und insbesondere kostengünstiger organisieren lässt. In Folge können wir wohl auch auf ein Platzen der Immobilienblase in Second Life warten, schließlich steckt dahinter denkbar wenig Realvermögen.
Grafik
by mstephens7