Allgemein
Homepage wird iPhone-gerecht
Zugegeben: Die meisten Zugriffe auf meine Seite per iPhone dürften wohl von mir selber stammen, aber mich hat es trotzdem gereizt, den Blog dennoch für dieses mobile Endgerät zu optimieren. Benutzt habe ich dazu das Plugin “iWPhone” für Wordpress, das Ihr hier kostenlos herunterladen könnt. Damit werden zukünftig alle Zugriffe von einem iPhone oder iPod touch automatisch auf eine alternative Seite meiner Homepage umgeleitet, die speziell für die Displays dieser Geräte “zugeschnitten” ist.
AdSense für Tragödien
Derzeit erhält man bei einer Google-Suche nach “Winnenden” folgende AdSense-Box, die von der FAZ geschaltet wird:
Weiß auch nicht so genau, was ich davon halten soll, aber extra Werbung zu machen halte ich für übertrieben.
Die Finanzkrise verständlich erklärt
Die Finanzkrise ist seit einigen Monaten in aller Munde und in fast jeder Tageszeitung findet sie derzeit Erwähnung. So weiß jeder, dass wir uns in einer schwierigen wirtschaftlichen Lage befinden, doch wer kann die eigentlichen Gründe exakt benennen? Genau hierbei kann einer der renommiertesten Wirtschaftswissenschaftler Deutschlands, Prof. Dr. Dr.h.c. Hans-Werner Sinn, Hilfe leisten, der im Rahmen eines Vortrags im Dezember 2008 hierüber referierte. Unter dieser Adresse findet sich das dazugehörige Video, in dem Sinn hervorragend und im Detail alle Hintergründe zu dem Thema beleuchtet.
Update: Hier findet Ihr eine Mitschrift mit den (zumindest für mich) wichtigsten Passagen.
Dann lieber doch zum Telefon greifen
Mit dem eee-Videophone will Asus vor allem ältere Menschen ansprechen und ihnen die Internettelefonie schmackhaft machen; doch manchmal kann ich mich nicht des Verdachts erwehren, dass es sich bei derartigen Produkten um Totgeburten handelt.
Bereits die technischen Daten lassen keine besondere Freude aufkommen: Das Gerät ist laut heise online 1,6 kg schwer, kann nur mit einem Skype-Konto genutzt werden und kostet zudem noch ca. 260 Euro. Demgegenüber steht die Konkurrenz in Form sog. Netbooks (bei denen Asus übrigens Marktführer ist), die fast zum gleichen Preis zu haben sind, vielseitiger eingesetzt werden können und i.d.R. bessere Akkulaufzeiten als 20 Minuten zu bieten haben.
Darüber hinaus müssen sich die Marketing-Experten bei dem Computerhersteller fragen lassen, ob sie die vermeintliche Zielgruppe tatsächlich erreichen werden. Internet- und vor allem Videotelefonie sind der angestrebten Käuferschicht ohnehin nicht besonders geläufig, also warum möchte ich mir als bspw. 65-jähriger ein Gerät zulegen, von deren dahinterstehender Technik ich doch ohnehin keine Ahnung habe? Alles in allem dürften die Videophones also höchstens zum Ladenhüter reichen, denn ein breites Publikum werden sie im Gegensatz zu den Netbooks oder Smartphones bestimmt nicht ansprechen.
Videostreaming zur Amtseinführung
Gerade noch rechtzeitig zur Amtseinführung von Barack Obama hat Apple die meines Wissens erste Streaming-Video-Anwendung für das iPhone zugelassen. Das kalifornische Unternehmen “UStream” bietet ein derartiges Programm ab sofort im “AppStore” an, mit dem diverse Kanäle betrachtet werden können. Voraussetzung ist eine bestehende Wifi-Verbindung. Ich habe es vorhin getestet und das Bild scheint halbwegs in Ordnung. Wer einen Account bei UStream hat, kann gleichzeitig auch noch mit anderen chatten.
Nr. 1/2009
Mit dem ersten Eintrag im Jahr 2009 möchte ich alle Besucher dieser Seiten grüßen und ein gesegnetes Neues Jahr wünschen. Ich persönlich wünsche mir lediglich, dass 2009 genauso gut wie 2008 wird, dann kann ich sicher nicht klagen.
Ich hoffe, dass Ihr meinem Blog treu bleibt und Euch als guten Vorsatz nehmt, meinen News-Feed zu abonnieren
So seid Ihr garantiert immer auf dem neuesten Stand.
(Foto-Nachweis: Charles Haynes)
Neue Theme im Test
Wie Euch beim Betrachten meiner Seite sicherlich aufgefallen ist, hat sich die Darstellung ein wenig verändert. Der Grund hierfür liegt darin, dass ich eine neue “Theme” für Wordpress (die Software für diesen Blog) installiert habe. Diese ist der vorherigen ziemlich ähnlich, aber weist weniger grafische Elemente auf. Ich hoffe Euch gefällts.
Bayerisches Nichtraucherschutzgesetz wird zum Papiertiger
Hier eine E-Mail meines Freundes Heiko Fischer an den Bayerischen Ministerpräsidenten, in der die de-facto-Abschaffung des Nichtraucherschutzgesetzes in Bayern bemängelt wird, die wohl auf Basis des Koalitionsvertrages zwischen CSU und FDP bald Wirklichkeit wird.
Sehr geehrter Herr Seehofer,
über die letzten 10 Jahre war ich stets sehr stolz Sie als Bundestagsabgeordneten mit meiner Stimme als Ingolstädter Bürger unterstützen zu können. Vor Allem Ihren Mut zu unpopulären Entscheidungen und Ihre Authentizität in politischen Überzeugungen bewunderte ich in vielen Situationen. Letzteres beispielsweise als Sie Ihr Amt als stellvertretender Fraktionsvorsitzender am 22. November 2004 niedergelegt haben, weil Sie die angestrebte Position mit der Ihren nicht vereinbaren konnten.
Diesen Mut eine richtige Entscheidung nachzuhalten sowie den Einsatz im Kampf für Gesundheitsfragen vermisse ich heute, wenn ich lesen muss, dass der Nichtraucherschutz wieder aufgeweicht und faktisch abgeschafft wird. Eine Wahlmöglichkeit der Wirte sich zum Nichtraucherlokal zu machen, besteht aufgrund der Angst vor wirtschaftlichen Folgen ebenso wenig, wie die der beispielsweise minderjährigen Gäste, welche wohl kaum eine ganze Gruppe werden bewegen können nur in Nichtraucherlokalen wegzugehen. Das Beispiel Diskotheken, in denen laut einer Studie des bayerischen Landesamtes für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit teilweise jene Grenzwerte (50 Mikrogramm Feinstaub je Kubikmeter Luft) ab denen Kommunen LKW-Fahrverbote verhängen müssen um das zwanzigfache überschritten wurden, zeigt besonders eindeutig wie wichtig eine solche Regelung ist. Sie erscheint auch einer Mehrheit der EU-Staaten als so wichtig, dass diese strikte Rauchverbote erlassen haben und diese dort nicht wieder aufgeweicht werden. Warum dies nun in Bayern nicht funktioniert haben soll ist nicht logisch nachvollziehbar.
Diese Kehrtwende mit der Maxime „Leben uns Leben lassen“, wie Sie Ihr Gesundheitsminister Dr. Markus Söder im Interview mit der Süddeutschen Zeitung am 13.11.08 wählte, zu überschreiben, halte ich bei der Tatsache dass dem Deutschen Krebsforschungszentrums zufolge in Deutschland 3.300 Menschen, darunter 60 Säuglinge, an den Folgen des Passivrauchens sterben für höchst zynisch.
Ich würde mir von Ihnen wünschen, dass Sie den Mut für Gesundheitspolitik, auch entgegen innerparteilicher Irrungen, wieder finden und ein gutes Gesetz lassen wie es ist.
Freundliche Grüße
Heiko T. Fischer
Hier die geplante Änderung der Koalition (Koalitionsvereinbarung, S. 47 f.):
“Im Bereich der Gastronomie soll deshalb künftig Folgendes gelten:
- In Gaststätten mit mehreren Räumen darf ein Raum als Raucherraum eingerichtet werden.
- In kleineren Einraumgaststätten darf geraucht werden, sofern die Gaststätte als Raucherlokal gekennzeichnet ist.
- In Bier-, Wein- und Festzelten, die nur vorübergehend und in der Regel an wechselnden Standorten betrieben werden, ist das Rauchen zulässig. Dies gilt auch für Festhallen auf Volksfesten und vergleichbaren Veranstaltungen.
- In Diskotheken und anderen Tanzlokalen ist das Rauchen in einem Nebenraum gestattet, sofern Minderjährige keinen Zutritt haben und sich im Raucherraum keine Tanzfläche befindet.”
Koalitionsvereinbarung im PDF-Format
Wie wollen Sie bloßgestellt werden?
Dass der Radiosender ffn die hessische Ministerpräsidenten-”Aspirantin” Andrea Ypsilanti mit einem Stimmenimitator hinters Licht geführt hat, schlug bekanntlich hohe Wellen. Mehrmals wurde laut, der auf Youtube bereitgestellte Auszug des aufgezeichneten Gespräches müsse unverzüglich aus dem Netz gelöscht werden. Mal ganz abgesehen davon, wie diese Forderung technisch realisiert werden soll, kann sich Frau Ypsilanti aber nach neuesten Meldungen glücklich schätzen, dass es ihr nicht noch schlimmer ergangen ist. So wurden von einer Gruppe namens Anonymous zwei ihrer E-Mailkonten bei Yahoo gehackt und Korrespondenz sowie Fotos online gestellt. Brisant ist dabei auch, dass Mrs. Palin wohl Regierungsgeschäfte von diesen privaten Accounts erledigt zu haben scheint, was gegen geltendes US-Recht verstößt.
