Elektronik

iPad erwartungsgemäß teuer

Die Preise für das am 28. Mai 2010 in Deutschland und anderen Ländern erscheinende iPad sind mit 514,00 € für das Einstiegsmodell für meine Begriffe erwartungsgemäß hoch. Für das Spitzenmodell, das mit 64 GB Speicher und 3G-Modul ausgestattet ist, müssen stolze 814,00 € berappt werden. Das ist für ein Gerät, das hinsichtlich seiner Verwendung irgendwo zwischen Netbook und Laptop eingeordnet werden kann, ein mehr als happiger Preis. Andererseits zeigt es aber, dass der “Hype” in den Medien und die Euphorie um das Gerät eine solch hohe (zu erwartende) Nachfrage geschaffen haben, dass Apple wohl auch noch 50,00 € mehr verlangen könnten und das iPad trotzdem innerhalb kürzester Zeit ausverkauft wäre.

Die Preise für das iPad weltweit

Die Preise für das iPad weltweit


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Samstag, Mai 8th, 2010 Elektronik Keine Kommentare

Ein Whiteboard zum Spartarif

Du findest Whiteboards für den Einsatz im Unternehmen oder in der Schule ziemlich sinnvoll? Dann wird dir nach dem Studium der entsprechenden Preislisten sicher das Lachen vergangen sein. Jetzt gibt es aber hierzu eine hervorragende Alternative, die sich ca. 50 € beschaffen lässt. Neben dem Beamer und Laptop braucht man hierzu nur noch einen Infrarotstift (ca. 15 €), einen Bluetooth-Adapter (ca. 10 €) und eine Wiimote (die Fernbedienung der Nintendo Wii, ca. 30 €). In dem folgenden Video wird genau erklärt, wie das alles klappt:

Die im Videoclip verwendete Software zum Verbinden der Wiimote mit dem Laptop/PC findet Ihr hier zum Download.

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Donnerstag, April 15th, 2010 Elektronik Keine Kommentare

Obamas Amtseinführung auf 1.474 Megapixel

Ein US-amerikanischer Fotograf hat es geschafft, ein insgeamt 1.474 Megapixel großes Foto von Barack Obamas Amtseinführung anzufertigen. Natürlich handelt es sich dabei nicht um genau eine Aufnahme, sondern vielmehr um 220 Fotos, die mit einer Canon G10 aufgenommen wurden. Mithilfe von GigaPan, einer Software zum Zusammenfügen von Fotos, wurden diese einzeln zusammengeführt und ergeben insgesamt 59,783 X 24,658 Pixel. Das Ergebnis könnt Ihr hier betrachten.

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Freitag, Januar 30th, 2009 Elektronik 2 Kommentare

Gehört Netbooks tatsächlich die Zukunft?

Wie bereits zu erwarten war, ist das Weihnachtsgeschäft mit Netbooks (“besonders günstige und schlicht ausgestattete Laptops” - Spiegel Online) vorzüglich verlaufen. So berichtet Fortune, 17 der 25 meistverkauftesten Laptops bei Amazon.com seien derartige Minilaptops, die weniger als $500 kosten. Auch im deutschen Ableger des US-Onlinekaufhauses findet sich mit dem Asus Eee PC 1000H ein Netbook an erster Stelle der Notebooks in der Bestsellerliste der Elektronik-Kategorie. Die bisherige Marktnische zwischen Palms, Smartphones und ähnlichen Kleingeräten auf der einen Seite und den bisher dominierenden Laptops auf der anderen Seite sorgt also für gewaltigen Wirbel  bei Einzelhändlern und bei Herstellern, welche die gigantische Nachfrage bisweilen nicht befriedigen konnten.

eee-vergleich

Quelle: nighto (www.flickr.com)

Trotz Finanzkrise und sich eintrübender Wirtschaftslage soll auch das Jahr 2009 für die sich neu entwickelnde Sparte nicht zu verachtende Wachstumsraten mit sich bringen. So spricht das Marktforschungsinstitut Gartner von 8 Millionen Geräten im kommenden Jahr und 50 Millionen Notebooks weltweit bis 2012.

Angesichts der in den Medien dominierenden Jubelgesänge sollte man aber auch kritische Stimmen zu Worte kommen lassen, die die Zukunft weniger rosig sehen als Hersteller wie Asus und Acer: Der TechCrunch-Herausgeber Michael Arrington etwa listete Ende November einige gute Gründe auf, warum Netbooks tatsächlich nicht der Weisheit letzter Schluss sein können und erntete hierfür teilweise heftige Kritik. Seine zentralen Argumente sind die geringe Rechenleistung, der zu kleine Bildschirm und die winzige Tastatur. Während ich mich persönlich noch mit etwas weniger “PS” bei einem derart kleinen Gerät zufrieden geben würde (Netbooks im eigentlichen Sinne sind bekanntlich nur zum Browsen im Netz konzipiert), kann ich den letztgenannten Punkten nur zustimmen.

Zum einen ist da der Bildschirm, der i.d.R. kleiner als 10 Zoll ist (25,4 cm) und eine Auflösung von lediglich 800 x 480 Pixeln bietet. Wenngleich die Horizontale noch hinnehmbar ist, sind 480 Pixel in der Vertikalen denkbar knapp bemessen. Diese Einsicht hat sich scheinbar kurz nach der Markteinführung durchgesetzt, zu der kleinen Geräte noch mit einem 7 bis 8 inch großen Display ausgeliefert wurden. Aus eigener Erfahrung mit einem Apple MacBook kann ich nur bestätigen, dass solche Größen definitiv keine Freudensprünge bewirken. Zwar mag der Einsatz für einen kurzen Zeitraum von bspw. einer Stunde (etwa in einem Café) noch in Ordnung sein, doch es wird schnell klar, dass ein Netbook keinesfalls ein Gerät mit einem Display von 15″ und mehr ersetzen kann. Gleiches gilt für die Tastatur, die mir bei einigen Tests doch einige Schwierigkeiten bereitete. Die einzelnen Tasten liegen so dicht beinander, dass ich mich alle fünf Wörter vertippte. Im Vergleich mit einem Blackberry schneidet ein Netbook also hinsichtlich des Schreibkomforts nicht wesentlich besser ab.

Arrington fasst das Problem wie folgt zusammen:

There is a big fat hole in the market between mobile devices like the iPhone and regular laptops. But smaller, underpowered laptops aren’t the answer for the mass market. Most of the Netbooks aren’t much cheaper than very low end laptops (and those laptops have normal keyboard and much bigger screens).

Obwohl die aktuellen Geschehnisse auf den Märkten für PCs und Laptops eine andere Sprache sprechen und sich die “eee PC’s” auf dem Vormarsch befinden, dürfte die Einschätzung für einen mittelfristigen Zeitraum gar nicht so verkehrt sein. Arrington zufolge bestehe die Krux darin, dass Netbooks sich vor allem an zwei Zielgruppen richten: Dies seien die Schwellenmärkte, also z.B. Entwicklungsländer, in denen die Preissensititvität sehr hoch sei und denen es nur darauf ankomme, überhaupt ein internetfähiges Gerät zu besitzen (ein berühmter Verfechter in der $100-Laptop-Debatte war Nicholas Negroponte). Auf der anderen Seite seien da noch diejenigen Benutzer, die sich ein Zweit- oder vielleicht sogar Drittgerät zulegen möchten. Letzteren komme es weniger auf die Kosten an, als vielmehr auf die “Performance”, die ihnen der Winzling bietet. Es wird insofern deutlich, wie sich die Hersteller in einer gewissen Zwickmühle befinden, die sich wohl nur über eine Produktdifferenzierung zu lösen sein dürfte, d.h. entweder höherwertige und damit teurere Komponenten und einen größeren Bildschirm verbauen oder das Produkt einem noch stärkerem Kostendruck auszusetzen, um so weitere Märkte zu erschließen.

Womöglich wird der Trend dahingehen, dass es zu einer weiteren Annäherung der Netbooks in Richtung derer großen Brüder, den Laptops geht und diese beiden Sparten schlussendlich in einer aufgehen. Dies hat nicht nur zur Folge, dass der Bedienungskomfort anzieht, sondern die Netbooks wohl auch im unteren Preissegment der Laptops “wildern” werden, was für die Umsatzzahlen einiger Hersteller wohl unangenehm sein könnte.

Der zweite Trend wird vermutlich in einem veränderten Bewusstsein der mobilen Internetnutzung zu sehen sein: Netbooks werden momentan gerne im Zusammenhang mit einer (meist noch überteuerten) Datenflatrate verkauft und so als bestmögliche Lösung für das mobile Surfen angepriesen. Doch wie ist man mit einer solchen Surfflat denn richtig mobil? Eigentlich nur mit einem Gerät, das so klein ist, dass man es ständig mit sich herumträgt, dem Handy. Zwar steigen die Zahlen der Handynutzer, die das “Internet in der Hosentasche” nutzen beständig an, doch der echte Durchbruch steht wahrscheinlich noch bevor. Einen Beitrag hat die E-Plus-Tochter Simyo mit einem 1-GB-Datenpaket für 9,90 € gemacht und könnte hier die Preise für die mobile Internetnutzung wie einst mit den Gesprächspreisen zum fallen bringen. Doch auch die zunehmende Verbreitung sog. Smart-Phones wird eine verstärkte Nutzung des WWW nach sich ziehen. Ob dann noch Platz für Netbooks in der heutigen Form ist, bleibt abzuwarten.

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Sonntag, Dezember 28th, 2008 Elektronik, Handy Keine Kommentare

Verpixeltes Entwicklungsland

In jedem Elektromarkt legen einem die Verkäufer bei der Beratung nahe, beim neuen LCD-Fernseher auf das Merkmal “HD ready” zu achten. Nur damit sei gesichert, auf wirklch hochauflösendes Fernsehen empfangen zu können. Was aber die wenigsten Kunden wissen: Erstens braucht man für den Empfang und die korrekte Darstellung nicht nur ein geeignetes Gerät, sondern auch noch eine ganze Reihe anderer Geräte. Und zweitens ist das HD-TV-Angebot in Deutschland derzeit noch recht erbärmlich. Kunden von Kabel Deutschland etwa müssen sich mit Anixe, Premiere HD und Discovery HD begnügen.

Bei den öffentlich-rechtlichen Anstalten ist derzeit von einem Sendebeginn zum Februar 2010 die Rede. Dieser Umstand verärgert nicht nur Verbraucher, die sich entsprechende Geräte gekauft haben, in der Hoffnung, mit ihren GEZ-Gebühren auch HD-TV zu sehen zu bekommen, sondern auch Einzelhändler wie Media-Saturn oder Electronic Partner. Der Bundesverband Technik des Einzelhandels verschickte nach FTD-Angaben nun an mehrere Sender Briefe, in denen eine zügigere Entscheidung über die Zukunft des Fernsehens gefordert wurde.

Update: Mittlerweile wurde bekannt, dass auch Premiere selbst sich für mehre frei empfangbare Kanäle einsetzt und verweist dabei auf Großbritannien, wo HD-TV weitaus gängiger ist als hierzulande.

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Samstag, August 23rd, 2008 Elektronik Keine Kommentare

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