Während ich die letzte Hypothese (zumindest jetzt) noch für ein wenig “reißerisch” halte, muss man dennoch die Gefahren zur Sprache bringen, die mit einem Auseinanderdriften der “Offliner” und “Onliner” zutage treten könnten. Wichtige Informationen zum alltäglichen Leben waren bis vor fünf bis acht Jahren stets in der nichtelektronischen Welt fast genauso schnell verbreitet wie im Netz. Dies scheint sich nun immer mehr zu ändern.
Wie erst vor einigen Stunden bekannt wurde, will die Urheberrechtsinhaberin allerdings nun doch nicht rechtliche Schritte gegen netzpolitik.org ergreifen. Gegenüber heise online äußerte sie sich, sie fände dennoch, dass ihr Urheberrecht verletzt sei. In seinem Lawblog bezweifelt Rechtsanwalt Udo Vetter genau das. Er verweist u.a. auf folgende Passage der Homepage der CDU:
Alle Bilder auf www.bilder.cdu.de können für redaktionelle Zwecke unter Angabe des Bildnachweises
(Foto: www.bilder.cdu.de) sowie des Fotografen (soweit genannt) kostenlos verwendet werden.
Fraglich ist eben nur, welche Rechte die Fotografin eigentlich der CDU eingeräumt hat. Im Lawblog geht der Autor davon aus, dass sie wohl keinen Knebelvertrag habe und insofern die Nutzung zulässig sei. Ich kann zwar keine rechtliche Abschätzung dieses Falles liefern, aber bevor sowas nicht geklärt ist, würde ich vorsichtshalber die Werke eines Dritten nicht ohne dessen ausdrückliche Genehmigung verwenden, vor allem nicht, wenn die zugrundeliegende Aufnahme verändert wird. So viel Respekt müsste man vor der Arbeit von Frau Chaperon haben.
Im Gegensatz zu StudiVZ ist Facebook ein weltweites Netzwerk, womit es tendenziell attraktiver ist für international agierende Unternehmen. Sie können sich kostenlos sog. Pages einrichten, auf denen sie Videos, Fotos oder Neuigkeiten zu ihren Produkten vorstellen. In dem nachfolgenden Interview mit Robert Scoble erklärt Facebook-CEO Mark Zuckerberg, worin er genau den Nutzen seiner Webseite für Geschäftstreibende sieht. Wenngleich die Darstellung naturgemäß eher geschönt ist, vermittelt sie m.E. trotzdem einen Eindruck dessen, in welche Richtung sich Marketing in Zukunft bewegen könnte.
Wer selber einen Blog über WordPress betreibt, kann sich auf der Homepage von Matt Cutts informieren, wie leicht diese Suchfunktionalität implementiert werden kann.
Ich warte ja schon darauf, dass sich Angela Merkel einen Twitter-Account zulegt. Vielleicht sollte man ihr dazu sagen, dass sie “Tweets” auch per SMS erstellen kann
OSM 2008: A Year of Edits from ItoWorld on Vimeo.
Hier findet Ihr übrigens die schon ganz hübsche Karte von Ingolstadt.