MobileTV noch nicht mehr als Schall und Rauch

Streng genommen war da nicht mal Schall, denn die groß angekündigte iPhone-App namens MobileTV lieferte statt Live-Bilder vom Start der Fußball-Bundesliga oftmals weder Ton noch Bild. Dementsprechend enttäuscht waren auch viele Twitter-Nutzer, die ihrem Unmut über “Liga Total-Ausfall” im Netz Luft machten. Bleibt zu hoffen, dass T-Mobile die Schwierigkeiten bis zum morgigen Auftakt der verbleibenden Begegnungen des Spieltages in Griff bekommt. Die Chancen hierfür sollte man aber m.E. nicht überbewerten, zumal die Serverlast wegen der hohen Zahl der anstehenden Spiele noch größer sein dürfte.

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Samstag, August 8th, 2009 Handy Keine Kommentare

Bierkastenstapeln

Hier ausnahmsweise ein nicht technologieorientierter Beitrag und zwar vom Bürgerfest Ingolstadt und einer ziemlich netten Attraktion, die dort geboten wurde. Wie das einige vielleicht von “Wetten, dass…?” kennen, konnte man sich einem Bierkasten-Stapel-Wettbewerb stellen und musste dabei so viele Träger wie möglich aufeinander stapeln ohne dabei den Boden zu berühren. Der Herr im Video hat es auf immerhin 21 Kästen gebracht, bevor der den Boden bzw. die Träger unter den Füßen verlor.

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Sonntag, Juli 12th, 2009 Allgemein Keine Kommentare

Ende der Exklusivität?

iPhone 3GS 16GB Black (Back)

Nach ersten Spekulationen des Technologie-Blogs TechCrunch zu Beginn des Monats scheinen sich die Anzeichen zu verdichten, dass viele exklusive Vermarktungsverträge zwischen Mobilfunkanbietern und dem iPhone-Hersteller Apple Ende des Jahres 2009 enden könnten. So berichtet das Manager-Magazin, in mehreren Ländern (darunter auch Deutschland und Großbritannien) liefen die Exklusivpartnerschaften aus.

Nach dem ersten iPhone, das im Jahre 2007 auf den Markt kam, scheint es nun, dass das Unternehmen aus Cupertino nun einen breiteren Kundenkreis erschließen will. Genau dieser Preisverfall bei den beliebten Geräten dürfte mit dem Ende der Exklusivität eintreten. Wer momentan mit dem Gedanken spielt, sich ein iPhone zuzulegen, sollte evtl. noch bis Januar Geduld haben.

Nachtrag: Laut dem Pressesprecher von T-Mobile sei die Partnerschaft langfristig ausgelegt und das iPhone auch über das Jahresende hinaus exklusive bei T-Mobile zu erhalten.
Foto: Attribution-ShareAlike License by William Hook


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Donnerstag, Juni 25th, 2009 Allgemein 7 Kommentare

Was war nochmal Second Life?

Student Second Life Info Seeking Study

Denkt man zurück an 2007, wird einem sicherlich gleich wieder der große Wirbel um die Plattform “Second Life” bewusst. Vielen Unternehmen, Privatpersonen und auch Behörden auf der ganzen Welt erschien die virtuelle zweite Welt einer Revolution im Netz gleichzukommen. Blickt man nun auf diese, stellt man zuerst fest, dass sich der Rummel zusehens verflüchtigt hat. Eine mögliche Erklärung hierfür wäre, dass der Siegeszug von Second Life in eine Zeit fiel, in der es an anderen Trends mangelte, sodass die Software schier als Neuerfindung des Rades verkauft werden konnte. Beobachtet man die derzeitige Medienlandschaft, dominiert im Bereich der Internettechnologien momentan eindeutig Twitter die Meldungen. Wurde Second Life also schlichtweg aus der Aufmerksamkeitsspanne der Netzgemeinde verdrängt?

Mein persönlicher, quasi integrativer Erklärungsansatz ist, dass beide obigen Gründe für die Verdrängung von Second Life verantwortlich sind. Vor allem ist die Idee an sich für meine Begriffe nicht besonders innovativ und Second Life wurde (wie viele andere Produkte) einfach nur hochgejubelt. Logischerweise sprangen seinerzeit massenweise Menschen auf diesen Zug auf, um ja zu den “Trendsettern” zu gehören. Allmählich scheint sich aber die Erkenntnis durchzusetzen, dass man lieber in einem “First Life” leben möchte, das sich mit sozialen Netzwerken wie Facebook, Xing, LinkedIn & Co. einfach besser und insbesondere kostengünstiger organisieren lässt. In Folge können wir wohl auch auf ein Platzen der Immobilienblase in Second Life warten, schließlich steckt dahinter denkbar wenig Realvermögen.

Grafik Attribution-NonCommercial-ShareAlike License by mstephens7

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Montag, Juni 15th, 2009 Allgemein Keine Kommentare

Facebook als Marketinginstrument für Unternehmen

“Aber Facebook ist doch in erster Linie für Privatpersonen gedacht, oder nicht?” könnte eingewendet werden. Tatsache ist: Das Unternehmen startete als Webseite für Harvard-Studenten, die diese miteinander verbinden sollte. Über die letzten Jahre hat sich Facebook dann aber nach und nach für sämtliche Interessenten geöffnet (vorerst war die Seite Studenten an US-Colleges vorbehalten) und erfuhr auch in Europa ein immenses Wachstum, wodurch sie die 200 Millionen-Mitglieder-Marke bereits gesprengt haben.

Im Gegensatz zu StudiVZ ist Facebook ein weltweites Netzwerk, womit es tendenziell attraktiver ist für international agierende Unternehmen. Sie können sich kostenlos sog. Pages einrichten, auf denen sie Videos, Fotos oder Neuigkeiten zu ihren Produkten vorstellen. In dem nachfolgenden Interview mit Robert Scoble erklärt Facebook-CEO Mark Zuckerberg, worin er genau den Nutzen seiner Webseite für Geschäftstreibende sieht. Wenngleich die Darstellung naturgemäß eher geschönt ist, vermittelt sie m.E. trotzdem einen Eindruck dessen, in welche Richtung sich Marketing in Zukunft bewegen könnte.

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Freitag, Juni 12th, 2009 Web 2.0 Keine Kommentare

Neue Suchfunktionalität

Um das Navigieren auf meiner Seite noch einen Schritt einfacher zu machen, habe ich gestern eine individuelle Suche in der Seitenleiste des Blogs installiert, die von Google als “Customized Search Engine” vermarktet wird. Sie ist so gestaltet, dass Besucher gar nicht erst auf eine neue Seite geleitet werden (also kein Neuladen), sondern die Ergebnisse durch eine Ajax-Abfrage sofort unterhalb des Suchfensters erscheinen.

Wer selber einen Blog über Wordpress betreibt, kann sich auf der Homepage von Matt Cutts informieren, wie leicht diese Suchfunktionalität implementiert werden kann.

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Donnerstag, Juni 11th, 2009 Web 2.0 Keine Kommentare

Umlaut auf dem iPhone

Noch nicht mit dem iPhone vertraut? Hier eine Minianleitung für das Verfassen von Umlauten auf dem Apple-Gerät:

Befindet man sich in einem beliebigen Textfeld des iPhones (z.B. beim Schreiben einer SMS), so muss man lediglich die entsprechende Taste des Umlauts ca. zwei Sekunden gedrückt halten, nämlich

  • “a” für ä
  • “u” für ü
  • “s” für ß (”scharfes s“)
  • oder “o” für ö

Soll der Umlaut in Großschreibung erscheinen, vorher einfach die Shift-Taste drücken.

Umlaut

Das war’s!

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Mittwoch, Juni 10th, 2009 Allgemein Keine Kommentare

Kleines Wörterbuch Geschäftsenglisch

Philipp von Zesen

Schon Mal gewundert, warum wir so freizügig Anglizismen anwenden, besonders im Geschäftsalltag? Gibt es da nichtnoch ein paar gute deutsche Wörter, die man da möglicherweise verwenden könnte? Ja, da war tatsächlich was! Zugegeben: Viele englische Wörter sind wohl echt nicht mehr aus unserem Sprachgebrauch wegzudenken, aber wieso denn treffende deutsche Wörter einfach streichen, wenn sie doch so passend sind? Hier habe ich eine kleine Auswahl zusammengestellt. Wer noch weitere Ideen hat, ist herzlich eingeladen, diese per Kommentar zu hinterlassen.

  • Attitude: Verhalten (Danke, Mark)
  • Bad bank: Abwicklungsanstalt
  • Benchmark: Referenzwert,Vergleichsgröße
  • Blackout: Aussetzer
  • Brainstorming: Denkrunde
  • Business: Geschäft, Betrieb (Danke, Thomas)
  • Canceln: Absagen
  • Cashflow: Kapitalfluss  (Danke, Thomas)
  • Checken: Überprüfen, verstehen (Danke, Mark)
  • Committen (reflexiv): sich verpflichten, sich festlegen (Danke, Mark)
  • Commitment: Leistungsbereitschaft, Hingabe
  • Conference call: Telefonkonferenz
  • Consulting: Beratung (Danke, Mark)
  • CV: Lebenslauf (Danke, Mark)
  • Daten, gedated sein: Verabreden, sich verabredet haben mit jemandem (Danke, Mark)
  • Deadline: Termin
  • Deal: Abmachung
  • Early bird: Frühaufsteher/Früh-in-die-Arbeit-Kommender
  • Feedback: Rückkopplung, Rückmeldung
  • Fixen (z.B. einen Termin): Einen Termin vereinbaren/festlegen (Danke, Mark)
  • Flyer: Handzettel
  • Follow-up: Nachverfolgung (z.B. eines abgeschlossenen Projekts) - (Danke, Mark)
  • Das “go” bekommen: Starterlaubnis/Zustimmung erhalten (Danke, Mark)
  • Googeln: Recherchieren, suchen  (Danke, Thomas)
  • Handout: Tischvorlage
  • Headcount: (erlaubte) Mitarbeiterzahl einer Abteilung (Danke, Mark)
  • Home office: Heimarbeit
  • Insider: Eingeweihter (Danke, Mark)
  • Insiderwitz: Witz für den man eingeweiht werden muss, um mitschmunzeln zu können (Danke, Mark)
  • Investor Relations: Betreuung der Anteilseigner (Danke, Mark)
  • Mapping: Abbildung/Übersicht/Darstellung (Danke, Mark)
  • Marketing: Vertrieb, Vertriebsabteilung (Danke, Mark)
  • Meet & Greet: Gemütliches Beisammensein / Treffen (Danke, Mark)
  • Meeting: Besprechung
  • Monitoring: Überwachung, Beaufsichtigung
  • Networking: Netzwerk aufbauen/erweitern (Danke, Mark)
  • Not amused: Nicht begeistert bzw. einverstanden sein (Danke, Mark)
  • Keynote: Grundsatzrede
  • Office: Büro, Geschäftsraum
  • Outcasen: Auspacken (Danke, Thomas)
  • Paper: Thesenpapier, Arbeitsvorlage, o.ä.
  • Performance: Abschneiden, Leistung
  • picky sein: kleinlich/pingelig/pedantisch sein
  • Posten: Einen Punkt z.B. auf einer Liste ergänzen (Danke, Mark)
  • Profit: Ertrag, Gewinn (Danke, Mark)
  • Ranking: Einstufung
  • Relationships / Connections: gute Beziehungen (Danke, Mark)
  • Reporting: Berichtswesen
  • Research: Unternehmens- und Marktforschungsabteilung (Danke, Mark)
  • Running gag: Dauerwitz (Danke, Mark)
  • Sales: Vertrieb(-sabteilung) (Danke, Mark)
  • Statement: Stellungnahme
  • Task force: Arbeitsgruppe
  • Telko/Telco: Telefonkonferenz (Danke, Mark)
  • Tracken: weiter-/nachverfolgen (Danke, Mark)
  • Trading: Börsenhandel (Danke, Mark)
  • Trading floor: Handelsraum (Danke, Mark)
  • Toppen: Übertreffen
  • Updaten: Aktualisieren
  • User: Anwender
  • Watchlist: Beobachtungsliste
  • Wording: Formulierung/Ausdrucksweise
  • Workshop: Arbeitstreff

Einige Worte bzw. Ideen stammen übrigens von der Stiftung Deutsche Sprache. Quelle des Bildes von Philip von Zesen ist Wikipedia.

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Montag, Juni 1st, 2009 Allgemein 28 Kommentare

Zwei Mobilfunker jetzt mit “Kostenairbag”

Wie schon vorab bekannt wurde, führt der Münchener Mobilfunkanbieter o2 am morgigen Dienstag u.a. einen Tarif namens “o2 o” ein, bei dem weder eine Mindestvertragslaufzeit noch eine Grundgebühr anfallen. Für pauschal 15 Ct. pro SMS und pro Minute Telefongespräche können deren Kunden ab dann mit allen Mobilfunkteilnehmern innerhalb Deutschlands in Kontakt treten. Der entscheidende Unterschied zu den bisher dagewesenen Tarifen anderer Anbieter ist, dass die Entgelte aus derartigen Leistungen (d.h. Telefonate und Kurznachrichten innerhalb Deutschlands) gedeckelt sind, womit bei 60 Euro monatlich “Schluss” ist. Damit wird etwa “Genion XL” abgelöst, der bis dato das unbegrenzte Telefonieren ins alle Netze ermöglichte.

Ein ähnliches Modell stellte heute der Discounter simply vor, bei dem für 55 Euro im Monat die Obergrenze für die Gespräche innerhalb Deutschlands sowie entsprechende SMS liegt. Jedoch verlangt simply im Gegensatz zu o2 nur 13 Ct. pro Minute bzw. SMS.

Wem nutzt der “Kostenairbag”? So schön sich die neuen Angebote anhören, so sind sie – gerade im Fall von o2 – nur für Vieltelefonierer interessant, die fast immer die Kostenhürde von 60 Euro überschreiten und dabei keine Datenoptionen in Anspruch nehmen. Alle anderen fahren mit den derzeitigen Kostenführern wie etwa Maxxim deutlich billiger. Dort gibt es SMS und Telefonieren für schlappe 8 Ct. pro Minute. Rechnerisch kommt man bei weniger als 25 Gesprächsminuten am Tag also mit derartigen Tarifen billiger weg.

Zweite Einschränkung, die man machen muss: Bei keinem der beiden Angebote ist eine Festnetznummer inbegriffen. Ein richtig vollwertiger Telefonersatz ist “o2 o” in meinen Augen damit nicht, weil viele Teilnehmer angewiesen sind, über eine normale Festnetznummer erreicht werden zu können (z.B. im Rahmen eines Gewerbes). Dennoch ist der Vorstoß des Anbieters insgesamt wohl ein Schritt in die richtige Richtung, weil dadurch die Terminierungsentgelte hoffentlich bröckeln, was auch allen anderen Kunden in den Mobilfunknetzen zugute kommt.

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Montag, Mai 4th, 2009 Handy Keine Kommentare

Das Weiße Haus auf Web 2.0-Offensive

Die vergangenen Tage prasselten die Nachrichten, wie sich Präsident Barack Obama online präsentiert, alle paar Stunden auf uns nieder. Hier sind die wichtigsten Seiten, auf denen das Weiße Haus vertreten ist:

Ich warte ja schon darauf, dass sich Angela Merkel einen Twitter-Account zulegt. Vielleicht sollte man ihr dazu sagen, dass sie “Tweets” auch per SMS erstellen kann :-)

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Sonntag, Mai 3rd, 2009 Web 2.0 Keine Kommentare

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