Neue Suchfunktionalität
Um das Navigieren auf meiner Seite noch einen Schritt einfacher zu machen, habe ich gestern eine individuelle Suche in der Seitenleiste des Blogs installiert, die von Google als “Customized Search Engine” vermarktet wird. Sie ist so gestaltet, dass Besucher gar nicht erst auf eine neue Seite geleitet werden (also kein Neuladen), sondern die Ergebnisse durch eine Ajax-Abfrage sofort unterhalb des Suchfensters erscheinen.
Wer selber einen Blog über Wordpress betreibt, kann sich auf der Homepage von Matt Cutts informieren, wie leicht diese Suchfunktionalität implementiert werden kann.
AdSense für Tragödien
Derzeit erhält man bei einer Google-Suche nach “Winnenden” folgende AdSense-Box, die von der FAZ geschaltet wird:
Weiß auch nicht so genau, was ich davon halten soll, aber extra Werbung zu machen halte ich für übertrieben.
Google Mail mit YouTube-Player
Erneut zeigt Google, dass sie mit ihrem E-Mail-Dienst “Google Mail” (außerhalb Deutschlands mit “Gmail” vermarket) der Konkurrenz meilenweit voraus sind (vor allem im Punkt “Usability” und Schnelligkeit). Wie im Gmail Blog angekündigt, ist es jetzt möglich, Video-Links die innerhalb des integrierten Chats versendet werden, direkt im Browser oberhalb des Chatfensters abspielen zu lassen. Dies ist gegenwärtig jedoch nur für Videos der Google-Tochter YouTube möglich, für die eigens ein neuer Player eingesetzt wird.
Google-Browser Chrome steht bereit
Seit einigen Minuten steht der neue Google-Browser zum Download zur Verfügung. Er wirkt auf den ersten Blick sehr aufgeräumt, die JavaScript-Verarbeitung ist dank einer Neuentwicklung wie erwartet ziemlich flott und die Installation unkompliziert. Bleibt nun abzuwarten, wie stark er sich von dem Mozilla Firefox unterscheidet, der meines Erachtens (besonders in der Version 3) der klare technische Marktführer ist.
Tour de Google
Bis jetzt war das nette Streetview-Feature nur in einigen Städten der USA verfügbar, doch jetzt kommen nach und nach Gebiete in Europa hinzu. Der Auftakt hierzu findet in Frankreich statt. Bisweilen ist nur die Strecke der Tour de France erfasst, die aber bekanntlich meist sehr malerisch ist. Ein Blick lohnt sich und wir hoffen, dass auch deutsche Städte demnächst online sind.
Größere Kartenansicht
Oben: Eine der 21 Kehren nach L’Alpe-d’Huez.
Was kann Google für den Klimaschutz tun?
Nachdem in Australien ab dem Jahr 2010 Glühbirnen verboten sein sollen, wollen auch hierzulande immer mehr Politiker auf der Sparlampenwelle mitreiten. In diesen Zusammenhang passt ganz besonders ein Blogeintrag von Mark Ontkush aus Boston: Er rechnet uns vor, dass ein Röhrenmonitor beim Darstellen einer weißen Seite rund 74 Watt benötigte, während eine schwarze Bildschirmseite nur 59 Watt verschlingt. Münzt man diese möglichen Einsparungen nun auf eine Top10-Seite im Netz um, so kommt man bei Google auf ganz beträchtliche Summen. Mark unterstellte eine Aufenthaltsdauer von 10 Sekunden auf der Homepage, 200 Millionen Seitenaufrufe und subsummiert, der Suchmaschinengigant könnte pro Jahr 750 Megawattstunden Strom sparen, wenn er seine Startseite ein wenig verdunkelt.
Und wer sich nur ungern mit dem tristen Schwarz anfreundet, für den hat die U.S. Energiebehörde eine Liste im Netz bereitgestellt, welche Farben noch energieeffizient sind. An Rang zwei als Farbenergiesparer rangiert da schon die Farbe “Navy” (60 Watt), dicht gefolgt vom todschicken oliv, das für 61 Watt zu haben ist. Da macht es mich natürlich besonders stolz, dass auch regionale Seite schon grün denken und rot aussehen. Genau genommen “Maroon“, den 60 Watt-Hintergrund.
Googles Beitrag zur Völkerverständigung
Nein, um die Google Language Tools handelt es sich in diesem Falle nicht, mit denen man notdürftig Webseiten übersetzen kann. Gemeint ist die weitgehend undokumentierte Möglichkeit, das Google-Suchfeld für verschiedene Berechnungen zu Rate zu ziehen. Es lassen sich nämlich nicht nur einfache Additionen, Subtraktionen oder ähnliche triviale Grundrechenarten vollführen. Auch im Bereich der Einheitenkonversion ist die Suchmaschine hervorragend zu gebrauchen.
Gewichte oder Längenangaben münzt Google genauso auf die Zieleinheit um wie Flächen- oder Raummaße. Gibt man z.B. “12 miles in km” ein,
ist innerhalb kürzester Zeit das entsprechende Ergebnis auf der Suchseite zu finden. Aber es geht selbstverständlich noch ein wenig anspruchsvoller (siehe rechte Grafik): Wem etwa 8.5 flüssige U.S. Unzen überhaupt kein Begriff sind, der kann sich das in Windeseile in Milliliter umrechnen lassen. Soweit mir bis jetzt bekannt kennt der Rechner außerdem noch Extravagante Einheiten wie Furlong, Boltzmann, Kelvin, u.v.m. Am besten einfach mal ausprobieren, macht wirklich Spaß.
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