Internet
YouTube hochauflösender
Schon seit längerer Zeit bietet YouTube Videos mit einer höheren als der Standardauflösung von lediglich 320×180 Pixel an. Gestern scheint Berichten zufolge aber nun ein weiterer Schritt gegangen worden zu sein: Nun können die Nutzer ihre Clips in 1280×720px betrachten, was beim Betrachten im Vollbildmodus durchaus einen erheblichen Unterschied macht. Voraussetzung hierfür ist selbstverständlich, dass das Video in entsprechend guter Auflösung auf die Plattform der Google-Tochter geladen wurde. Seit knapp einem Jahr bietet YouTube die Möglichkeit, Videos von bis zu 1 GB Größe bereitzustellen. Das Zeitlimit von 10 Minuten bleibt jedoch bestehen und soll gröbere Urheberrechtsverstöße verhindern.
Wie der Blog “Google Operating System” feststellt, sind bis dato nur wenige Videos in solch guter Qualität betrachtbar, weil zahlreiche Nutzer vor dem Hochladen die Clips stark komprimieren würden. Wer sich aber mal daran versuchen will, ein HQ-Video zu betrachten, muss am Ende des Links (z.B. http://www.youtube.com/watch?v=zlfKdbWwruY) nur das Suffix “&fmt=22″ anhängen, was dann so aussieht. Auch eingebettete Videos lassen sich über diesen Trick hinsichtlich der Auflösung “aufpeppen” (fmt=22 statt fmt=18 setzen).
Beispielvideo in höchster Auflösung:
Xing demontiert sich selbst
Bei teltarif.de wird heute zurecht die Frage aufgeworfen, warum man sich denn bei Xing (vormals OpenBC) als Basis-Mitglied überhaupt noch auf deren Plattform tummeln soll. Eine Antwort darauf habe ich leider auch noch nicht gefunden, denn vieles was früher noch in der Gratisversion dabei (z.B. private Nachrichten untereinander versenden), bleibt mittlerweile den “Premium-Mitgliedern” vorbehalten, die dafür monatlich 5,95 € berappen sollen. Doch das Netzwerk bietet noch weitere Kuriositäten an: Suche ich über die entsprechenden Leiste nach einem meiner (bereits bestätigten) Kontakte, zeigt er mir diesen nur mit Bild und dem Hinweis an, ich müsste mich für ein Upgrade entscheiden, um dessen Details sehen zu können.
Hier die Kuriosität #2: Bei der erwähnten Suche bleiben bekanntlich Dutzende Treffer ohne den entsprechenden Link, um auf deren Profil zu gelangen. Doch über eine einfache Google-Suche nach der Person wird genau dieser Link zu Xing doch angezeigt (sofern das Mitglied nicht genau dem widersprochen hat) und er lässt sich auch anklicken. Die Strategie scheint also so simpel wie widersprüchlich: Einerseits will man durch solche Treffer bei Suchmaschinen Neukunden auf das Portal locken und muss diesen erstmal eine Basis-Mitgliedschaft bieten, um sie zur Registrierung zu bewegen. Tummelt man sich aber danach ein wenig auf Xing, stellt man fest wie beschränkt das Angebot mittlerweile ist. Das scheint einige zwar nicht zu stören, doch mich wird der lächerliche Funktionsumfang sicherlich nicht zum Ausgeben von Geld bewegen. Das wäre nur der Fall, wenn ich einen enormen Mehrwert für mich feststellen würde und nachdem einige “Features” für mich als quasi Altmitglied schon mal kostenlos verfügbar waren, ergibt sich dieser einfach nicht.