iPhone
Ende der Exklusivität?

Nach ersten Spekulationen des Technologie-Blogs TechCrunch zu Beginn des Monats scheinen sich die Anzeichen zu verdichten, dass viele exklusive Vermarktungsverträge zwischen Mobilfunkanbietern und dem iPhone-Hersteller Apple Ende des Jahres 2009 enden könnten. So berichtet das Manager-Magazin, in mehreren Ländern (darunter auch Deutschland und Großbritannien) liefen die Exklusivpartnerschaften aus.
Nach dem ersten iPhone, das im Jahre 2007 auf den Markt kam, scheint es nun, dass das Unternehmen aus Cupertino nun einen breiteren Kundenkreis erschließen will. Genau dieser Preisverfall bei den beliebten Geräten dürfte mit dem Ende der Exklusivität eintreten. Wer momentan mit dem Gedanken spielt, sich ein iPhone zuzulegen, sollte evtl. noch bis Januar Geduld haben.
Nachtrag: Laut dem Pressesprecher von T-Mobile sei die Partnerschaft langfristig ausgelegt und das iPhone auch über das Jahresende hinaus exklusive bei T-Mobile zu erhalten.
Foto:
by William Hook
Umlaut auf dem iPhone
Noch nicht mit dem iPhone vertraut? Hier eine Minianleitung für das Verfassen von Umlauten auf dem Apple-Gerät:
Befindet man sich in einem beliebigen Textfeld des iPhones (z.B. beim Schreiben einer SMS), so muss man lediglich die entsprechende Taste des Umlauts ca. zwei Sekunden gedrückt halten, nämlich
- “a” für ä
- “u” für ü
- “s” für ß (“scharfes s“)
- oder “o” für ö
Soll der Umlaut in Großschreibung erscheinen, vorher einfach die Shift-Taste drücken.
Das war’s!
Homepage wird iPhone-gerecht
Zugegeben: Die meisten Zugriffe auf meine Seite per iPhone dürften wohl von mir selber stammen, aber mich hat es trotzdem gereizt, den Blog dennoch für dieses mobile Endgerät zu optimieren. Benutzt habe ich dazu das Plugin “iWPhone” für WordPress, das Ihr hier kostenlos herunterladen könnt. Damit werden zukünftig alle Zugriffe von einem iPhone oder iPod touch automatisch auf eine alternative Seite meiner Homepage umgeleitet, die speziell für die Displays dieser Geräte “zugeschnitten” ist.
Videostreaming zur Amtseinführung
Gerade noch rechtzeitig zur Amtseinführung von Barack Obama hat Apple die meines Wissens erste Streaming-Video-Anwendung für das iPhone zugelassen. Das kalifornische Unternehmen “UStream” bietet ein derartiges Programm ab sofort im “AppStore” an, mit dem diverse Kanäle betrachtet werden können. Voraussetzung ist eine bestehende Wifi-Verbindung. Ich habe es vorhin getestet und das Bild scheint halbwegs in Ordnung. Wer einen Account bei UStream hat, kann gleichzeitig auch noch mit anderen chatten.
Gehört Netbooks tatsächlich die Zukunft?
Wie bereits zu erwarten war, ist das Weihnachtsgeschäft mit Netbooks (“besonders günstige und schlicht ausgestattete Laptops” - Spiegel Online) vorzüglich verlaufen. So berichtet Fortune, 17 der 25 meistverkauftesten Laptops bei Amazon.com seien derartige Minilaptops, die weniger als $500 kosten. Auch im deutschen Ableger des US-Onlinekaufhauses findet sich mit dem Asus Eee PC 1000H ein Netbook an erster Stelle der Notebooks in der Bestsellerliste der Elektronik-Kategorie. Die bisherige Marktnische zwischen Palms, Smartphones und ähnlichen Kleingeräten auf der einen Seite und den bisher dominierenden Laptops auf der anderen Seite sorgt also für gewaltigen Wirbel bei Einzelhändlern und bei Herstellern, welche die gigantische Nachfrage bisweilen nicht befriedigen konnten.

Quelle: nighto (www.flickr.com)
Trotz Finanzkrise und sich eintrübender Wirtschaftslage soll auch das Jahr 2009 für die sich neu entwickelnde Sparte nicht zu verachtende Wachstumsraten mit sich bringen. So spricht das Marktforschungsinstitut Gartner von 8 Millionen Geräten im kommenden Jahr und 50 Millionen Notebooks weltweit bis 2012.
Angesichts der in den Medien dominierenden Jubelgesänge sollte man aber auch kritische Stimmen zu Worte kommen lassen, die die Zukunft weniger rosig sehen als Hersteller wie Asus und Acer: Der TechCrunch-Herausgeber Michael Arrington etwa listete Ende November einige gute Gründe auf, warum Netbooks tatsächlich nicht der Weisheit letzter Schluss sein können und erntete hierfür teilweise heftige Kritik. Seine zentralen Argumente sind die geringe Rechenleistung, der zu kleine Bildschirm und die winzige Tastatur. Während ich mich persönlich noch mit etwas weniger “PS” bei einem derart kleinen Gerät zufrieden geben würde (Netbooks im eigentlichen Sinne sind bekanntlich nur zum Browsen im Netz konzipiert), kann ich den letztgenannten Punkten nur zustimmen.
Zum einen ist da der Bildschirm, der i.d.R. kleiner als 10 Zoll ist (25,4 cm) und eine Auflösung von lediglich 800 x 480 Pixeln bietet. Wenngleich die Horizontale noch hinnehmbar ist, sind 480 Pixel in der Vertikalen denkbar knapp bemessen. Diese Einsicht hat sich scheinbar kurz nach der Markteinführung durchgesetzt, zu der kleinen Geräte noch mit einem 7 bis 8 inch großen Display ausgeliefert wurden. Aus eigener Erfahrung mit einem Apple MacBook kann ich nur bestätigen, dass solche Größen definitiv keine Freudensprünge bewirken. Zwar mag der Einsatz für einen kurzen Zeitraum von bspw. einer Stunde (etwa in einem Café) noch in Ordnung sein, doch es wird schnell klar, dass ein Netbook keinesfalls ein Gerät mit einem Display von 15″ und mehr ersetzen kann. Gleiches gilt für die Tastatur, die mir bei einigen Tests doch einige Schwierigkeiten bereitete. Die einzelnen Tasten liegen so dicht beinander, dass ich mich alle fünf Wörter vertippte. Im Vergleich mit einem Blackberry schneidet ein Netbook also hinsichtlich des Schreibkomforts nicht wesentlich besser ab.
Arrington fasst das Problem wie folgt zusammen:
There is a big fat hole in the market between mobile devices like the iPhone and regular laptops. But smaller, underpowered laptops aren’t the answer for the mass market. Most of the Netbooks aren’t much cheaper than very low end laptops (and those laptops have normal keyboard and much bigger screens).
Obwohl die aktuellen Geschehnisse auf den Märkten für PCs und Laptops eine andere Sprache sprechen und sich die “eee PC’s” auf dem Vormarsch befinden, dürfte die Einschätzung für einen mittelfristigen Zeitraum gar nicht so verkehrt sein. Arrington zufolge bestehe die Krux darin, dass Netbooks sich vor allem an zwei Zielgruppen richten: Dies seien die Schwellenmärkte, also z.B. Entwicklungsländer, in denen die Preissensititvität sehr hoch sei und denen es nur darauf ankomme, überhaupt ein internetfähiges Gerät zu besitzen (ein berühmter Verfechter in der $100-Laptop-Debatte war Nicholas Negroponte). Auf der anderen Seite seien da noch diejenigen Benutzer, die sich ein Zweit- oder vielleicht sogar Drittgerät zulegen möchten. Letzteren komme es weniger auf die Kosten an, als vielmehr auf die “Performance”, die ihnen der Winzling bietet. Es wird insofern deutlich, wie sich die Hersteller in einer gewissen Zwickmühle befinden, die sich wohl nur über eine Produktdifferenzierung zu lösen sein dürfte, d.h. entweder höherwertige und damit teurere Komponenten und einen größeren Bildschirm verbauen oder das Produkt einem noch stärkerem Kostendruck auszusetzen, um so weitere Märkte zu erschließen.
Womöglich wird der Trend dahingehen, dass es zu einer weiteren Annäherung der Netbooks in Richtung derer großen Brüder, den Laptops geht und diese beiden Sparten schlussendlich in einer aufgehen. Dies hat nicht nur zur Folge, dass der Bedienungskomfort anzieht, sondern die Netbooks wohl auch im unteren Preissegment der Laptops “wildern” werden, was für die Umsatzzahlen einiger Hersteller wohl unangenehm sein könnte.
Der zweite Trend wird vermutlich in einem veränderten Bewusstsein der mobilen Internetnutzung zu sehen sein: Netbooks werden momentan gerne im Zusammenhang mit einer (meist noch überteuerten) Datenflatrate verkauft und so als bestmögliche Lösung für das mobile Surfen angepriesen. Doch wie ist man mit einer solchen Surfflat denn richtig mobil? Eigentlich nur mit einem Gerät, das so klein ist, dass man es ständig mit sich herumträgt, dem Handy. Zwar steigen die Zahlen der Handynutzer, die das “Internet in der Hosentasche” nutzen beständig an, doch der echte Durchbruch steht wahrscheinlich noch bevor. Einen Beitrag hat die E-Plus-Tochter Simyo mit einem 1-GB-Datenpaket für 9,90 € gemacht und könnte hier die Preise für die mobile Internetnutzung wie einst mit den Gesprächspreisen zum fallen bringen. Doch auch die zunehmende Verbreitung sog. Smart-Phones wird eine verstärkte Nutzung des WWW nach sich ziehen. Ob dann noch Platz für Netbooks in der heutigen Form ist, bleibt abzuwarten.
Echte Bilder vom neuen iPhone?
Wie gerade zu lesen ist, will Crunchgear Fotos des neuen iPhones erhalten haben, das voraussichtlich diesen Monat vorgestellt wird und womöglich in wenigen Monaten seinen offiziellen Start feiern wird. Zudem brodelt die Gerüchteküche hinsichtlich der verwendeten Hardware im neuen Apple-Gerät: Engadget, das wohl als einigermaßen zuverlässige Quelle gerechnet werden kann, will Details zu der neuen Firmware erfahren haben. Demnach gilt als sicher, dass das Multimedia-Wunder UMTS unterstützen wird. Außerdem scheinen Quadband-GSM und GPS auf jeden Fall vom Start zu sein.


