SMS

Die Gelddruckmaschine der Mobilfunker

Während den Mobilfunkbetreibern hierzulande teilweise die Umsätze pro Kunde (ARPU) einbrechen, können sie immer noch auf die guten alten Textnachrichten vertrauen, die sich nach wie vor als “Cash Cows” erweisen. Während in Deutschland pro Jahr gut 23 Millarden SMS durch die Netze gejagt werden, werden es im Jahre 2009 nach Schätzungen des Unternehmens Gartner rund 3,3 Billionen Nachrichten sein. Randall Stross von der New York Times greift in einem kürzlich erschienen Artikel diese immensen Zahlen auf und fragt sich, wie es denn mit der Preisgestaltung aussieht. In den Vereinigten Staaten seien in den vergangenen Jahren die Preise für Kurznachrichten von 10 auf 20 Cent pro SMS gestiegen, wobei die Kosten im Wesentlichen gleich geblieben sein dürften. Genau dies bleibt dem Artikel zufolge aber ein gut gehütetes Geheimnis, schließlich werden die Mobilfunkbetreiber kaum freiwillig Zündstoff liefern, dass sie die Kunden übertrieben zur Kasse bitten. Man muss sich allerdings einmal vor Augen führen, dass die Nachrichten selber über einen sog. Signalisierungskanal zum Rufaufbau geleitet werden und somit de facto keine Kapazitäten belegt werden. Bedenkt man weiterhin, wie viel bzw. wenig Daten eigentlich über die SMS übertragen werden, kommt man bei ca. 9 bis 19 Cent/SMS in Deutschland schon ins Grübeln.

Auch wenn folgender Vergleich möglicherweise ein bisschen holprig ist, ist er trotzdem hochinteressant und zeigt, wie teuer Kurznachrichten sind. Überträgt man ein Megabyte Daten nicht über UMTS, sondern über Kurznachrichten, müsste man bei 19 Cent pro Nachricht stolze 1.422 € berappen.  Die Berechnung lautet (Quelle):

  • Die maximale Länge einer SMS 140 Bytes (jedes Zeichen benötigt 7 Bits –> 140*8/7 = 160 Zeichen).
  • 1 MB = 1024 KB = 1.048.576 Bytes
  • 1.048.576 Bytes / 140 Bytes = 7489, 82  ~7489 SMS
  • 7489 SMS verursachen also einen Traffic von 1 MB
  • Bei Kosten von 19 Cent/SMS entspricht dies einem Preis von 1.422 EUR

Für Leute, die wirklich intensiv Nachrichten untereinander austauschen wollen, sollten damit wohl das Telefonat vorziehen und davor eine Flatrate buchen oder aber einen Client für Instant Messenging auf dem Handy installieren. Hier bietet sich die kostenlose Software Fring an, die für alle gängigen Handys verfügbar ist und das die Dienste Skype, MSN Messenger, ICQ, Google Talk, SIP, Twitter, AIM und Yahoo in sich vereint. Verschickt man dort die genannten 140 Bytes einer SMS in einer Nachricht, kommt man bei Simyo auf einen Preis von 0,002 € (Berechnung).

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Sonntag, Dezember 28th, 2008 Handy Keine Kommentare

Kostenfalle trotz Flatrate

Wer sich zu dem Kreis der Flatratekunden im Mobilfunkbereich zählt, kann meist sorgenfrei mit seinen Liebsten plaudern ohne dass die Gebührenuhr gedanklich mittickt. Strapaziert man diesen Pauschaltarif nicht über, kann man die derzeitigen Angebote als attraktive Alternative zu den Festnetzprodukten zählen. Oft wird dabei aber vergessen, dass durch die Rufnummernportierung beim Anwählen einer Nummer z.B. mit der Vorwahl 0171 nicht unbedingt ein T-Mobile-Anschluss erreicht wird. Deswegen empfiehlt es sich besonders bei intensivem Auskosten der Flatratevorteile, genau zu prüfen, zu welchem Betreiber die Nummer denn gehört. Dazu hat teltarif.de eine gute Übersicht mit entsprechenden Kurzwahlen erstellt, über die genau diese Zugehörigkeit geprüft werden kann. Diese findet Ihr hier.

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Sonntag, Juni 15th, 2008 Handy Keine Kommentare

Die SMS-Ablösung?

Derzeit nutzt zwar nur ein Bruchteil der Bevölkerung mobiles Instant-Messenging, doch hier scheint sich eine Trendwende abzuzeichnen: Immer mehr Leute benutzen ihre Handys, um z.B. über Fring Nachrichten zu versenden. Laut einem Bericht von teltarif.de sind deshalb mittelfristig Anwendungen wie SMS und sogar E-Mail “in Gefahr”, denen dieses mobile Nachrichtenversenden den Rang ablaufen könnte. Fring bietet in der Tat den Vorteil, sowohl einen Chat zu unterstützen, als auch VoIP zu ermöglichen. Wer den Dienst ausprobieren will, sollte sich aber zuerst einen geeigneten Datentarif zulegen. Meines Erachtens ist für die o2-Nutzer derzeit das Internet Pack M für 10 € unschlagbar (beinhaltet 200 MB Surfvergnügen).

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Montag, Mai 5th, 2008 Handy Keine Kommentare

SMS an Toilette

Wie heute auf teltarif zu lesen ist, scheinen die Finnen im Kampf gegen Vandlismus gegen öffentliche Toiletten auf Raststätten eine einfache, aber wirkungsvolle Lösung gefunden zu haben: Wer das stille Örtchen betreten will, muss an dieses vorher eine SMS mit einem Schlüsselwort zusenden. Die entsprechende Telefonnummer sei am Eingang angebracht. Sobald das Rechenzentrum die Rufnummer des Absenders gespeichert hat, öffnet sich die Tür und das WC kann benutzt werden. Clevere Idee, aber was passiert denn, wenn man sein Handy nicht zur Hand hat…

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Donnerstag, Februar 7th, 2008 Handy Keine Kommentare

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