PayPal-Verzögerungen

Dass man als normaler Verbraucher Geld von PayPal bekommt, stellt – zumindest für mich – eher die Ausnahme dar. Umso unbedarfter geht man dementsprechend an Erstattungen heran, die seitens des Verkäufers bei ebay-”Auktionen” über den Bezahldienst abgewickelt werden sollen.

Man würde doch annehmen, dass Gutschriften wie bei normalen Bezahlvorgängen automatisch an das Standard-Girokonto weitergereicht werden, welches bei PayPal hinterlegt ist. So zunächst meine Vermutung, doch nach genauerem Überlegen kam mir, dass die ebay-Tochtergesellschaft im Grunde wie eine Bank handelt. Es liegt also nahe, dass ihnen eher danach ist, Guthaben selbst erstmal zu “horten”. Tatsächlich erschien nach dem Login bei der Seite, dass ich über ein Guthaben über den vom Verkäufer gutgeschriebenen Betrag verfügte.

Ein Klick auf “Withdraw” und wenige weitere Schritte lösten zwar das Problem, doch als besonders kundenfreundlich empfand ich das ganze Prozedere nicht. Vielmehr sollte die Standardlösung dazu lauten, mir das Geld unmittelbar auf das zuvor belastete Konto zu überweisen. Ich habe keinen Zweifel daran, dass zahlreiche Nutzer das nicht so intuitiv lösen können.

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Dienstag, August 30th, 2011 Internet Keine Kommentare

Cameron erwägt Zensur

Dass Neue Medien wie z.B. Facebook und Twitter bei den Unruhen in Großbritannien eine große Rolle gespielt haben, dürfte unbestritten sein. Nun stellt sich für die Regierung allerdings die Frage, wie und ob diese für die Zukunft reglementiert werden sollen. Premierminister David Cameron sinniert laut einem Artikel bei heise online darüber, wie man die Gewaltbereiten quasi aussperren könne, die u.a. ihre Blackberrys nutzen, um ihr Vorgehen mit anderen abszusprechen.

Was auf den ersten Anschein nur logisch erscheint, birgt bei näherer Betrachtung allerdings einiges an Problemen: Ein derart massiver Eingriff in die Grundrechte steht selbstverständlich unter dem Richtervorbehalt. Wenn also nun mehrere Tatverdächtige ausgemacht wurden, die ihre Mobilfunkgeräte zu strafbaren Zwecken verwenden, müsste man konsequenterweise ihren Zugang auf die o.g. Seiten blockieren. Da nicht für alle Fälle gleich zeitnah ein Richter erreicht werden könnte, müsste ein dafür geschaffenes Gesetz etwas ähnliches wie “Gefahr im Verzug” definieren. Damit gäbe man den Sicherheitsbehörden die Möglichkeit, innerhalb von Minuten flächendeckend “Kommunikationssperren” zu verhängen.

Läuft alles rechtens ab und werden von diesen Einschränkungen nur Straftäter erfasst, könnte man damit ja noch leben; allerdings erscheint die Gefahr groß, dass solche Mittel (wie wir dies auch neulich in Deutschland erfahren mussten) nicht nur verhältnismäßig eingesetzt werden. Was dieser unrechtmäßige Gebrauch jener Sperren für Auswirkungen auf die Rechtsordnung haben könnte, mag man sich gar nicht ausdenken.

Von rechtlichen Bedenken abgesehen, darf man m.E. auch an der technischen Umsetzbarkeit bzw. Effektivität zweifeln: Was für ein Verwaltungsapparat wäre denn notwendig, um die vielschichtige Kommunikation tausender Jugendlicher zu überwachen? Schließlich würde es ja nicht ausreichen, nur einige wenige Handys “abzuschalten”. Wie sähe dann die rechtliche Prüfung jeder dieser Einzelfälle aus? Hier scheint das Durchwinken von Grundrechtseingriffen vorprogrammiert. Weiterhin darf an genau der Erkennung möglicher Straftäter gezweifelt werden. Sollen hier Such-Algorithmen zur Anwendung kommen? Wahrscheinlicher ist, dass wieder sämtliche eingeloggte Teilnehmer bestimmter Mobilfunk-Basisstationen analysiert werden, deren Datenverkehr nochmals genauer unter die Lupe genommen wird.

Trotz dieser Bedenken scheint es nur eine Frage der Zeit, bis diese Instrumente auch in Deutschland von den üblichen Verdächtigen in Erwägung gezogen werden.

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Samstag, August 13th, 2011 Medien Keine Kommentare

Service von gestern

Wie ich schon vor über zwei Jahren berichtet hatte, hat GMX ein ganz besonderes Verständnis vom Begriff “Kundenbindung”. Während der Abschluss von langfristigen Verträgen (juristisch zulässigerweise) mit wenigen Mausklicks möglich ist, sollen die Kunden nicht ohne weiteres aus diesen teuren Produkten herauswechseln können. Wie das Telekommunikationsmagazin teltarif schreibt, hat der E-Mail-Anbieter nun eine kostenpflichtige Hotline freigeschaltet, über die die Kündigungen entgegengenommen werden. Dem Vernehmen sei die Kündigung per E-Mail nicht zulässig.

Ich wünsche mir, dass es einer der Kunden mal wirklich drauf ankommen lässt und die Sache vor Gericht geklärt wird. Denn das Prozedere, das vordergründig mit Sicherheitsbedenken gerechtfertigt wird, ist meines Erachtens eher Schikane. Wie lässt sich das vermeiden? Anwender mit hohen Ansprüchen gehen gar nicht erst zu GMX, sondern richten sich gleich ein Konto bei dem führenden Dienst “Google Mail” ein. ;-)

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Freitag, Juli 22nd, 2011 Internet Keine Kommentare

Leistungsschutzgeld

Mario Sixtus hat es auf den Punkt gebracht, was auch ich von dem Leistungsschutzrecht halte, das von verschiedenen Seiten gefordert wird:

Liebe Verleger,
das tut jetzt vielleicht ein wenig weh, aber einer muss es mal deutlich sagen: Euch hat niemand gerufen! Niemand hat gesagt: “Mein Internet ist so leer, kann da nicht mal jemand Zeitungstexte oder so was reinkippen?“ Ihr seid freiwillig gekommen, und ihr habt eure Verlagstexte freiwillig ins Web gestellt. Zu Hauf. Und kostenlos. Ihr nehmt keinen Eintritt für die Besichtigung eurer Hyperlink-freien Wörterwüsten, weil ihr genau wisst, dass niemand dafür Geld ausgeben würde. Ihr habt seriöse und un- seriöse SEO-Fritzen mit Geld beworfen, damit Google eure Seiten besonders lieb hat. Ihr seid ohne Einladung auf diese Party gekommen. Das ist okay, ihr könnt gerne ein wenig mitfeiern. Prost! Aber wisst ihr, was gar nicht geht? Dass ihr jetzt von den anderen Gästen hier Geld kassieren wollt. Sogar per Gesetz. Verleger: geht’s noch? › Continue reading

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Donnerstag, Juni 23rd, 2011 Medien Keine Kommentare

Linktipps für Englischlehrer

Hier eine kleine Übersicht mit Links für den Englischunterricht grob nach Themengebieten sortiert. Ich werde den Eintrag im Laufe der Zeit mehr und mehr erweitern:

Wörterbücher:

  1. Wörterbuchsuche: http://www.onelook.com/
  2. Der Klassiker: http://www.dict.cc/
  3. Pons (redaktionell betreut und mit Lautschrift): http://de.pons.eu/
  4. Wiktionary: http://en.wiktionary.org/wiki/Wiktionary:Main_Page
  5. Longman Dictionary of Contemporary English: http://www.ldoceonline.com/

Arbeitsblattgestaltung:

  1. Puzzles, “Mazes”, “Criss-Cross” u.v.m. online erstellen: http://www.discoveryeducation.com/free-puzzlemaker/
  2. Creative Commons-lizenzierte Inhalte auf Flickr finden: http://www.flickr.com/creativecommons/Suchfeld

Interaktives Whiteboard

  1. Die Software ActivInspire von Promethean lässt sich in der Basisversion kostenlos herunterladen. Mit ihr können hervorragende “Slides” für das Whiteboard erstellt werden. http://www1.prometheanplanet.com/de/server.php?show=nav.20066 (kostenlose Registrierung erforderlich)
  2. Selber ein Whiteboard mit dem Laptop, Beamer und Wii-Fernbedienung simulieren.

Letzte Aktualisierung: 04.07.2011

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Sonntag, Juli 25th, 2010 Englisch Keine Kommentare

iPad erwartungsgemäß teuer

Die Preise für das am 28. Mai 2010 in Deutschland und anderen Ländern erscheinende iPad sind mit 514,00 € für das Einstiegsmodell für meine Begriffe erwartungsgemäß hoch. Für das Spitzenmodell, das mit 64 GB Speicher und 3G-Modul ausgestattet ist, müssen stolze 814,00 € berappt werden. Das ist für ein Gerät, das hinsichtlich seiner Verwendung irgendwo zwischen Netbook und Laptop eingeordnet werden kann, ein mehr als happiger Preis. Andererseits zeigt es aber, dass der “Hype” in den Medien und die Euphorie um das Gerät eine solch hohe (zu erwartende) Nachfrage geschaffen haben, dass Apple wohl auch noch 50,00 € mehr verlangen könnten und das iPad trotzdem innerhalb kürzester Zeit ausverkauft wäre.

Die Preise für das iPad weltweit

Die Preise für das iPad weltweit


Quelle für das Bild



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Samstag, Mai 8th, 2010 Elektronik Keine Kommentare

Ein Whiteboard zum Spartarif

Du findest Whiteboards für den Einsatz im Unternehmen oder in der Schule ziemlich sinnvoll? Dann wird dir nach dem Studium der entsprechenden Preislisten sicher das Lachen vergangen sein. Jetzt gibt es aber hierzu eine hervorragende Alternative, die sich ca. 50 € beschaffen lässt. Neben dem Beamer und Laptop braucht man hierzu nur noch einen Infrarotstift (ca. 15 €), einen Bluetooth-Adapter (ca. 10 €) und eine Wiimote (die Fernbedienung der Nintendo Wii, ca. 30 €). In dem folgenden Video wird genau erklärt, wie das alles klappt:

Die im Videoclip verwendete Software zum Verbinden der Wiimote mit dem Laptop/PC findet Ihr hier zum Download.

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Donnerstag, April 15th, 2010 Elektronik Keine Kommentare

Vancouver

Übersicht der Medaillen:

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Montag, Februar 15th, 2010 Allgemein Keine Kommentare

Frohes Fest

Fröhliche Weihnachten und einen guten Rutsch in das Neue Jahr!

Rockefeller Center, NYC

Rockefeller Center, NYC

Quelle:

http://www.flickr.com/photos/sathishcj/ / CC BY-NC-ND 2.0

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Samstag, Dezember 19th, 2009 Allgemein Keine Kommentare

Ustream

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Live Streaming by Ustream.TV

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Samstag, Dezember 12th, 2009 Internet Keine Kommentare

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