Linktipps für Englischlehrer
Hier eine kleine Übersicht mit Links für den Englischunterricht grob nach Themengebieten sortiert. Ich werde den Eintrag im Laufe der Zeit mehr und mehr erweitern:
Wörterbücher:
- Wörterbuchsuche: http://www.onelook.com/
- Der Klassiker: http://www.dict.cc/
- Pons (redaktionell betreut und mit Lautschrift): http://de.pons.eu/
- Wiktionary: http://en.wiktionary.org/wiki/Wiktionary:Main_Page
To be continued.
iPad erwartungsgemäß teuer
Die Preise für das am 28. Mai 2010 in Deutschland und anderen Ländern erscheinende iPad sind mit 514,00 € für das Einstiegsmodell für meine Begriffe erwartungsgemäß hoch. Für das Spitzenmodell, das mit 64 GB Speicher und 3G-Modul ausgestattet ist, müssen stolze 814,00 € berappt werden. Das ist für ein Gerät, das hinsichtlich seiner Verwendung irgendwo zwischen Netbook und Laptop eingeordnet werden kann, ein mehr als happiger Preis. Andererseits zeigt es aber, dass der “Hype” in den Medien und die Euphorie um das Gerät eine solch hohe (zu erwartende) Nachfrage geschaffen haben, dass Apple wohl auch noch 50,00 € mehr verlangen könnten und das iPad trotzdem innerhalb kürzester Zeit ausverkauft wäre.
Quelle für das Bild
Ein Whiteboard zum Spartarif
Du findest Whiteboards für den Einsatz im Unternehmen oder in der Schule ziemlich sinnvoll? Dann wird dir nach dem Studium der entsprechenden Preislisten sicher das Lachen vergangen sein. Jetzt gibt es aber hierzu eine hervorragende Alternative, die sich ca. 50 € beschaffen lässt. Neben dem Beamer und Laptop braucht man hierzu nur noch einen Infrarotstift (ca. 15 €), einen Bluetooth-Adapter (ca. 10 €) und eine Wiimote (die Fernbedienung der Nintendo Wii, ca. 30 €). In dem folgenden Video wird genau erklärt, wie das alles klappt:
Die im Videoclip verwendete Software zum Verbinden der Wiimote mit dem Laptop/PC findet Ihr hier zum Download.
Digitale Spaltung der Gesellschaft
Immer häufiger wird die Frage aufgeworfen, ob digitale Technologien wie sie insbesondere im Internet ständig fortentwickelt werden, nicht zu einer Spaltung der Gesellschaft führen könnten, weil manche durch die schnelle Entwicklung nicht mehr am demokratischen Prozess teilhaben könnten.
Während ich die letzte Hypothese (zumindest jetzt) noch für ein wenig “reißerisch” halte, muss man dennoch die Gefahren zur Sprache bringen, die mit einem Auseinanderdriften der “Offliner” und “Onliner” zutage treten könnten. Wichtige Informationen zum alltäglichen Leben waren bis vor fünf bis acht Jahren stets in der nichtelektronischen Welt fast genauso schnell verbreitet wie im Netz. Dies scheint sich nun immer mehr zu ändern.
Die beste Ausrede der Welt
Das hier ist wohl so ziemlich eines der kreativsten Videos, die ich seit Langem gesehen habe. Lasst Euch überraschen, warum der Kerl die beste Ausrede der Welt bringt ![]()
Deutsche Post mit neuer iPhone-Anwendung
“Location based services” oder ortsbezogene Dienste werden für die Anbieter einschlägiger Software immer interessanter, seitdem mehr und mehr Handys über GPS-Empfänger verfügen.
Mit einer Anwendung für das iPhone von Apple zeigt die Deutsche Post, wie man seine eigenen Produkte noch besser vermarkten kann. Die Software, welche kostenlos über den sog. Appstore geladen werden kann, bietet zahlreiche praktische Anwendungsmöglichkeiten. Die besten sind meines Erachtens:
- Anzeige der umliegenden Briefkästen und Filialen (inkl. Leerungstermine bzw. Öffnungszeiten)
- Integrierte Postleitzahlensuche
- Portorechner
- Sendungsverfolgung für Briefe und Pakete
Eine ähnliche Anwendung gibt es übrigens auch für Sparkassenkunden, die z.B. Geldautomaten und Filialen in der Umgebung “aufspürt”.
Recht zum Remix?
In den letzten 24 Stunden hat die unfreiwillige Wahlwerbung für die CDU hohe Wellen geschlagen, die in Form eines “Remixes” eines bestehenden Plakates von Wolfgang Schäuble Verbreitung fand. Es geht um Folgendes: Der Blog netzpolitik.org nahm sich ein Foto, das den Bundesinnenminister in einem Flieger sitzend zeigt und eröffnete einen “Remix-Wettbewerb”. Anstelle des Slogans “Wir haben die Kraft für Sicherheit und Freiheit” sollten die Nutzer eigene Sprüche einsetzen und die neuen Plakate übermitteln. Nach kurzer Zeit meldete sich die Fotografin des Werkes, Laurence Chaperon, und teilte dem Blog-Betreiber mit, sie sei nicht mit der Nutzung der Fotografie einverstanden und verlange die Einstellung der Aktion.
Wie erst vor einigen Stunden bekannt wurde, will die Urheberrechtsinhaberin allerdings nun doch nicht rechtliche Schritte gegen netzpolitik.org ergreifen. Gegenüber heise online äußerte sie sich, sie fände dennoch, dass ihr Urheberrecht verletzt sei. In seinem Lawblog bezweifelt Rechtsanwalt Udo Vetter genau das. Er verweist u.a. auf folgende Passage der Homepage der CDU:
Alle Bilder auf www.bilder.cdu.de können für redaktionelle Zwecke unter Angabe des Bildnachweises
(Foto: www.bilder.cdu.de) sowie des Fotografen (soweit genannt) kostenlos verwendet werden.
Fraglich ist eben nur, welche Rechte die Fotografin eigentlich der CDU eingeräumt hat. Im Lawblog geht der Autor davon aus, dass sie wohl keinen Knebelvertrag habe und insofern die Nutzung zulässig sei. Ich kann zwar keine rechtliche Abschätzung dieses Falles liefern, aber bevor sowas nicht geklärt ist, würde ich vorsichtshalber die Werke eines Dritten nicht ohne dessen ausdrückliche Genehmigung verwenden, vor allem nicht, wenn die zugrundeliegende Aufnahme verändert wird. So viel Respekt müsste man vor der Arbeit von Frau Chaperon haben.

